"Objekt des Monats" - April 2016

Im Rahmen unserer aktuellen Sonderausstellung "Weltklasse in Hildesheim" zeigen wir in diesem Monat das Modell eines Citroën DS Break. Der Zinkdruckguß mit lackiertem Kunststoff im Maßstab 1 : 18 zeigt dasfranzösische Kultauto in der Kombiversion.Nach Auskunft von Peter Brunner, Sohn des Kantors Reinhold Brunnert, fuhr der Orgelbauer Rudolf von Beckerath ein vergleichbares Modell, was natürlich auch in Hildesheim Aufsehen erregte.
( 2015, Leihgabe: Privat)

"Objekt des Monats" - Februar 2016

Passend zu unserer neuen Sonderausstellung "Weltklasse in Hildesheim - 50 Jahre von-Beckerath in St. Andreas" stellen wir diesen Monat das "Geburtstagskind selbst vor.
Das Holzmodell im Maßstab 1 : 50 entstand im Zusammenhang mit der Projektion der neuen Orgel.Es diente als Diskussionsgrundlage für die Gestaltung des Orgelprospektes. Die romanische Turmfront. Die Orgelbrüstung fehlt und ist nicht mehrvorhanden.
Leihgabe: Rudolf von Beckerath Orgelbau GmbH, Hamburg

"Objekt des Monats" - November 2015

Modell des KHA von Udo Flohr im Maßstab 1 : 50

Modell des KHA im Maßstab 1 : 50

Zum Auftakt unserer aktuellen Sonderausstellung "Hildesheim im Winterglanz" stellen wir Ihnen hier eine ganz besonders schöne Nachbildung des Knochenhauer-Amtshauses vor. Udo Flohr fertigte es 2011 anhand von Originalbauplänen an und stiftete es im Rahmen dieser Präsentation dem Museum.

"Objekt des Monats" - Oktober 2015

Erster verkaufsoffener Sonntag, Weihnachten 1949 (Foto:Ralf Köke)
"Zingel" Weihnachten 1949 (Foto: Ralf Köke)

Blickpunkt Hildesheim

Hier zeigen wir dieses Mal eine Fotografie aus der privaten Sammlung von Ralf Köke.
In unserem erweiterten Sonderausstellungsbereich sieht man hier die Straße "Zingel", welche in der Nachkriegszeit die Hauptgeschäftsstraße Hildesheims war und hier, zum ersten verkaufsoffenen Sonntag 1949, durch starken Kundenbesuch auch äußerst belebt zu sein scheint.

"Objekt des Monats" - September 2015

Fotolabor um 1900
Fotolabor um 1900

Fotoatelier um 1900

Es ist gleichzeitig auch das letzte Objekt aus unserer Sonderausstellung "Stadt in licht und Schatten. Historische Blicke auf Hildesheim", da diese am 04. Oktober 2015 endet.
Mit freundlicher Unterstützung des TfN und der Deutschen Gesellschaft für Stereoskopie e.V., in Vertretung durch Herrn Hannes Wirth, wurde in dieser Installation ein Fotolabor um 1900 inszeniert. Mit originalen Apparaturen und originalgetreuen 3D-Aufnahmen können die Besucher hier in die Faszination vergangener Aufnahme- und Ansichtsmöglichkeiten eintauchen.

 

 

"Objekt des Monats" - August 2015

Deutscher Kleinempfänge DKE 38

Deutscher Kleinempfänger DKE 38

Der Deutsche Kleinempfänger DKE 38, im Volksmund auch "Goebbels-Schnauze" genannt, trat 1938 die Nachfolge des Volksempfängers VE 301 an. Die Bezeichnung VE bedeutet "Volksempfänger", wobei 301 für 30.01.(1933) steht, dem Tag der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler. Im Auftrag von Reichspropagandaminister Joseph Goebbels wurde bereits wenige Monate nach der Machtergreifung dieser Radioapparat für die Volksmassen vorgestellt. 76 Reichsmark kostete dieses nationalsozialistische Propagandainstrument, was nach heutiger Kaufkraft etwa 321 Euro entspricht. Beim DKE 38 kam ebenfalls ein Bakelitgehäuse zum Einsatz, jedoch konnte durch den Verbau einer preiswerteren Röhre der Kaufpreis auf 35 Reichsmark gesenkt werden. Mit der Einführung dieses Geräts stieg die Zahl der Rundfunkteilnehmer von 4 Millionen (1935/36) auf über 12 Millionen (1939) steil an. Produziert wurden sowohl der Volksempfänger, als auch der Kleinempfänger von der eigens gegründeten "Rundfunktechnischen Erzeugergemeinschaft GmbH", zu der namenhafte Firmen wie AEG, Blaupunkt, Braun, Eumig, Graetz, Hagenuk, Körting, Loewe, Lorenz, Mende, Philips, Saba, Schaub, Siemens, Telefunken und Wega gehörten.

"Objekt des Monats" - Juli 2015

Ölgemälde "Der Hoken"

Seit 1283 wird der Hoken, ein kleiner Platz hinter dem Knochenhauer-Amtshaus, erwähnt. Hier trieben die Hokenhändler, Heringswäscher, Garbrater und andere Marktleute ihre Gewerbe.

Auf seiner Reise durch Norddeutschland im Jahre 1832 besucht der Architekturmaler Domenico Quaglio neben Braunschweig, Lüneburg und Hannover auch Hildesheim. Während er die Reiseeindrücke aus den anderen Städten in Marktplatzbildern verarbeitet, wählt er aus seinen Hildesheim-Skizzen die Ansicht des Hokens. Diese zeigt deutlich die Enge des romantischen Winkels, die auch durch alte Fotos dokumentiert wird.

Mit künstlerischer Freiheit gibt Quaglio in seinem Ölgemälde aus dem Jahre 1836 dem kleinen Platz eine unwirkliche Weite. Das Gemälde gewährt vom Brunnenplatz am Hohen Weg aus einen ungewöhnlichen Blick über den Hoken auf das Knochenhauer-Amtshaus.

Neben dem zentral stehenden Fachwerkhaus aus dem 17. Jh. mit seinen angesetzten Erkern und herabgezogenen Vorhangbögen richtet der Maler seine besondere Aufmerksamkeit auf das Zunfthaus der Knochenhauer. Die interessante Balkenkonstruktion am rückwärtigen Ausgang des Gebäudes gibt er mit größter Genauigkeit wieder, gestaltet jedoch das Dach, abweichend vom Vorbild, traufenständig.

"Objekt des Monats" - Juni 2015

Die AGFA-Box 45 (ca. 1939) mit leder-Futteral, Verpackung und Anleitung

AGFA-Box 45

Hinsichtlich unserer aktuellen Sonderausstellung "Stadt in Licht und Schatten - Historische Blicke auf Hildesheim" ist unser Objekt des Monats diesmal die "AGFA-Box 45".


Sie wurde 1939 - 1942 gebaut und gehört zu einer Serie von Kleinkameras im Kastenformat 6 x 9 cm.
Die auch "Vorkriegskamera" genannte Metall-Box, deren Wände alle, mit Ausnahme der Zierfront, mit dem Kunststoff Robusit überzogen waren, löste die vorangegangenen "Pappmodelle" ab.
Das Besondere dieser Kamera war zum Einen das handliche Format, das es so bislang nicht gab und zum Anderen der recht erschwingliche Preis von ca. 13 RM. Dies machte sie zu einer der populärsten Kameras der Vor- und Nachkriegszeit.
Nun war es auch dem Privatmann möglich, eigene Fotos zu machen.
Bei dieser Rollfilm-Kamera wird  vom Negativ ein 1 zu 1 - Abzug gemacht, wodurch diese typischen kleinen Fotografie-Formate entstehen, die jeder aus dieser Zeit kennt.

"Objekt des Monats" - Mai 2015

Hildesheimer Rose

"Die fünf Blütenblätter der zartrosa Heckenrose sind bekannt als Sinnbild

der Seele,

des Heils,

der Gesundheit,

der Liebe,

des Friedens.

Nur durch ein Wunder entkam der Rosenstock an der Apsis des Hildesheimer Domes den Flammen der Weltkriege.

Das besagt:

Solange der Rosenstock blüht, wird diese Stadt leben!"

(Inschrift des Kärtchens)

 

Passend zu unserer aktuellen Sonderausstellung Stadt in Licht und Schatten - Historische Blicke auf Hildesheim", die die 15 RosenOrte in historischen Ansichten zeigt, ist unser "Objekt des Monats Mai" die "Hildesheimer Rose, die uns freundlicher Weise von dem ehemaligen Seidenblumen-Fachgeschäft Zickfeld zur Verfügung gestellt wurde.

Sie symbolisiert den "Tausendjährigen Rosenstock" für den die Stadt Hildesheim auch weit über die Grenzen hinaus berühmt ist und der für die Touristen eine beliebte Sehenswürdigkeit darstellt.

"Objekt des Monats" - April 2015

Prunkvase


Passend zu unserer neuen Sonderausstellung "Stadt in Licht und Schatten - Historische Blicke auf Hildesheim" ist unser Objekt des Monats April 2015 ein Exponat aus dieser Ausstellung.

Das kostbare Prunkstück zeigt auf der Vorderseite eine Stadtansicht Hildesheims nach einer Lithographie von Heinrich Lüders (um 1842). Die Rückseite ziert das "Haus Goffeaux", ein Barockgebäude am Alten Markt. Diese Vase aus feinstem Porzellan, dem, verdeutlicht damit eindrucksvoll, welche Möglichkeiten man sich früher zu Nutze machte, um das Stadtbild festzuhalten. Dadurch wird aus einer vornehmen Geschenkgabe dieser Zeit, ein Dokumentationsmedium für historische Stadtansichten. Zur Rekonstruktion eines historischen Stadtbildes, kann dies unter Umständen äußerst hilfreich sein, wenn Originalfotos fehlen.

 

 

"Objekt des Monats" - März 2015

Knochenhauer-Amtshaus mit Gerüst

Anlässlich unseres 25 jährigen Jubiläums ist unser "Objekt des Monats" im März das wohl schönste Fachwerkhaus Deutschlands, das Knochenhauer-Amtshaus.

Nach der Zerstörung des Hauses 1945 wurde es von 1987 bis 1989 vorrangig auf Grundlage von Fotografien rekonstruiert und ist damit eine originalgetreue Kopie des 1529 erbauten Fachwerkhauses. Hierfür wurden 400 Kubikmeter Eichenholz verwendet und 4300 Holz-Holz-Verbindungen geschaffen, die mit rund 7.500 Holznägeln zusammengehalten werden. Abgesehen vom Treppenhaus, gibt es so gut wie keine rechten Winkel un im Fachwerkskelett wurden keine metallischen Verbindungen verbaut.

Insgesamt ist es 26 Meter hoch und seit der Wiedereröffnung am 22. März 1990 durch Austrocknung bereits 10,25 cm geschrumpft.

Viele weitere interessante Fakten zu unserem einmaligen Haus und die neu geschaffene Bildergallerie zum Wiederaufbau können Sie direkt bei uns vor Ort entdecken!

"Objekt des Monats" - Februar 2015

Trepanationsbesteck

Das Trepanationsbesteck


Das 15- (ursprünglich 18-) teilige Trepanationsbesteck (Ende 18. Jahrhundert) unserer Sammlung, besteht aus einem zerlegbaren Schädelbohrer (Trepanierer) nebst verschiedener Bohraufsätzen, sowie unterschiedlichster Hebewerkzeuge zum anheben der Knochenstücke.

Mit solchen Trepanationsbohrern sägten Mediziner runde Knochenscheiben aus den Schädeln ihrer Patienten. "Die Trepanation", d. h. die "Eröffnung des knöchernen Schädels zur Vornahme oberativer Eingriffe am Gehirn", ist einer der ältesten chirurgischen Eingriffe überhaupt. Sie geht in ihren Anfängen bis in die Jungsteinzeit zurück, wo die Öffnung Toter aus religiösen Gründen üblich war. Das Trepanationsbesteck steht als ein Beispiel für die umfangreiche Sammlung medizinischen Geräts, das im Laufe der Jahre von Bürgerinnen und Bürgern der stadtgeschichtlichen Sammlung übergeben worden ist.

Aktuell ist es noch bis zum 1.März 2015 während unserer Sonderausstellung "Abgestaubt & Blankgeputzt - Schenkungen Hildesheimer Bürgerinnen und Bürger ans Licht geholt" bei uns im Stadtmuseum ausgestellt.


"Objekt des Monats" - Januar 2015

Das Bild zeigt die erste Parkuhr Hildesheims aus dem Jahre 1958. Sie hat auf der Rückseite die Nummer "1" eingestanzt und wurde der stadtgeschichtlichen Sammlung im Jahre 1998 vom Hauptzollamt der Stadt hildesheim übergeben.
Erste Parkuhr Hildesheims

Erste Parkuhr Hildesheims


Diese Parkuhr, durch ihren jahrelangen Gebrauch in Mitleidenschaft gezogen, ist die erste Parkuhr Hildesheims. Sie hat auf der Rückseite die Nummer "1" eingestanzt und wurde der stadtgeschichtlichen Sammlung im Jahre 1998 vom Hauptamt der Stadt Hildesheim zur bewahrung übergeben.

Diese und vielerlei anderer Kuriositäten können noch bis zum 1. März während unserer aktuellen Sonderausstellung "Abgestaubt & Blankgeputzt - Schenkungen Hildesheimer Bürgerinnen und Bürger ans Licht geholt" bei uns im Stadtmuseum bestaunt werden.