Die Entwicklungsgeschichte der Erde und der auf ihr lebenden Tiere und Pflanzen stehen im Mittelpunkt dieser seit 2006 präsentierten Ausstellung. Die zahlreichen Objekte aus den Beständen des Museums machen die gewaltigen Zeiträume der Erdgeschichte erlebbar. Was geschah in diesen 4,6 Milliarden Jahren? Welche Organismen fanden sich in welchen Lebensräumen zusammen und warum? Wie konnte es überhaupt zur Überlieferung früherer Lebewesen kommen? Wer wagte zuerst den Schritt vom Meer auf das Festland? Auf diese und noch weit mehr Fragen erhält der Besucher Antworten. Er begreift, dass es kausale Zusammenhänge gibt zwischen klimatischen Änderungen und der Pflanzen- wie letztlich auch der Tierwelt.
Daneben werden Einblicke in ökologische Verkettungen wie Nahrungspyramiden vermittelt. Warum konnten sich die Säugetiere erst vor rund 60 Millionen Jahren zur dominierenden Wirbeltiergruppe entwickeln? Sind die Dinosaurier wirklich ausgestorben, oder gibt es Nachfahren? Forschungsergebnisse der letzten Jahre wurden berücksichtigt und geben der Ausstellung aktuelle Akzente.
Wichtig für Menschen sind Rohstoffe wie Erze, Kohle und Erdöl. An Beispielen wird gezeigt, wie und wann sie entstanden.
Und die Erde direkt unter Hildesheim? Auch hier gibt die Ausstellung Antwort. Die Schichtenfolge durch die geologische Struktur des Hildesheimer Waldes wird anschaulich dargestellt.
Aber es wird auch verraten, wie man sich der Evolution beinahe entziehen kann. Etliche Pflanzen- und Tierarten existieren seit Millionen Jahren, ohne sich wesentlich verändert zu haben.